Fahrradreise-2006 - Reisebericht


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17.9.06        Etappe Berlin-Spandau - München
Am Bahnhof Berlin-Spandau Rolltreppe außer Funktion. 20:48: Abfahrt Bahnhof Spandau. Bahnangestellter in Berlin-Hauptbahnhof hilft beim Einladen der Fahrräder. Um 21:53 Abfahrt. Intercity kommt in Leipzig 11 Minuten zu spät an. Martin hat Schraubkappe von hinterem Schnellspanner verloren. Anstrengend beim Schieben. Obwohl Euronight auf Intercity wartet, fährt er uns vor der Nase weg. Fünf Stunden Aufenthalt. Wir nutzen die Zeit, um Martins defekten hinteren Schnellspanner notdürftig zu reparieren.
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18.9.06        Etappe München - Einhaus
Wir kommen nach Benutzung von vier Regionalzügen viereinhalb Stunden später als geplant in München an. U-Bahn ist zu eng für Fahrräder mit Anhänger. Müssen wegen des defekten Schnellspanners schieben. In einem Fahrradgeschäft kaufen wir Schnellspanner und bauen ihn ein. Besuch bei Lohmann (von Biocar). Weiterfahrt um 13:00 zur S-Bahn. Zwei Züge müssen wir passieren lassen, weil zu voll. In den dritten quetschen wir uns hinein. Fahren nach Holzkirchen. Es fängt an zu nieseln. Unter Fahrradabstellplatz stellen wir Martins Hinterradbremse ein. Um 15:00 geht es endlich auf dem Sattel los. Fahren mehrmals falsch. Um uns vor Regen zu schützen und Straßenkarten aus dem Anhänger zu holen, stellen wir uns vor geschlossenem Restaurant unter. Der Besitzer fordert uns auf, wegzufahren. Wir fahren weiter, nachdem wir die Straßenkarten herausgeholt haben. Regen wird stärker. Wir stellen uns unter einem Baum unter, bis Regen schwächer wird. Um 19:00 bauen wir in Einhaus das Zelt auf der Wiese eines Bauern auf. Der Bauer spendiert uns zwei Flaschen Bier. Martin vergisst Mattenventil zu schließen. Liegt hart.
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19.9.06        Etappe Einhaus - Weißach
3:00: Zelt ist aufgrund von Regen voll Wasser gelaufen. Martin rollt blaue Plane unter das Außenzelt. 11:00: Wir entfernen mit Plastikflasche über 40 Liter Regenwasser aus Vorraum und Innenzelt. Die Hälfte des Gepäcks ist durchnässt. Etwas später hört es auf zu regnen. Wir frühstücken. Dann regnet es wieder. Wir warten. Um 13:30 eine Regenpause. Wir beladen die Anhänger und bauen das Zelt ab. Es regnet wieder. Wir machen trotzdem weiter und fahren ab. Martins Hinterachse fängt an zu knacken. Vor Einbruch der Dämmerung erreichen wir einen Campingplatz in Weißach, am Tegernsee.
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20.9.06        Etappe Weißach - Valepp
Am Morgen Nebelschwaden an den Berghängen, die sich allmählich verziehen. Die Sonne kommt heraus. Nach dem Frühstück trocknen wir alle unsere Sachen und packen nach und nach ein. Ein Zeuge Jehovas schenkt uns mehrere große Plastiktüten, mit denen wir einen Teil unseres Gepäcks vor erneutem Durchnässen schützen. Um 17:30 fahren wir ab. Steile Strecke geht langsam. Wir schieben teilweise. Finden keine Übernachtungsmöglichkeit. Der Scheinwerfer durchdringt auf einer schnellen Abfahrt kaum den Nebel. Um 23:00 essen wir im Gasthaus von Valepp kalten Leberkäs. Über unseren Köpfen hängt ein Foto von Norbert Blühm, das ihn in dem Gasthaus zeigt. Dann fahren wir weiter. Nach 100 Metern nur noch Schotterpiste. Sehr steil. Wir schieben. Auf der rechten Seite steiler Abhang. Bei einer Weggabelung drehen wir um und fahren zurück zum Gasthaus, um nach dem richtigen Weg zu fragen. Wir schieben erneut bis zur Weggabelung und nehmen den linken Weg, der immer steiler wird. Schließlich können wir nicht mehr weiter schieben. Sind völlig fertig. Es ist kalt und feucht. Nach viertelstündiger Pause beschließen wir umzukehren und einen anderen Weg zu fahren.Um 2:00 sind wir wieder auf dem Parkplatz vor dem Gasthaus, legen unsere Matratzen auf einen Autostellplatz und kriechen in unsere Schlafsäcke. Eine neugierige Katze kratzt an einem der Anhänger-Gitter. Der Bach rauscht laut, aber wir schlafen trotzdem ein.
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21.9.06        Etappe Valepp - Achenkirch
6:00: Vom Motor eines schweren LKW geweckt, der dicht an uns vorbei fährt, packen wir zusammen und fahren ab. Einige Kilometer weiter unten halten wir und frühstücken ausgiebig am Straßenrand. Wir staunen, wie viele Fahrzeuge zu dem nur drei Häuser kleinen Ort Valepp fahren. Auf einer kleinen Steigung fällt ein Schwarm Fliegen über uns her. Um 16:00 passieren wir Grenze nach Österreich. Schnelle Abfahrt mit über 60 km/h. Um 17:30 kommen wir auf Campingplatz in Achenkirch am Achensee an. Martin wäscht unsere Kleidung in der Dusche, weil wir mehr Duschmünzen gekauft haben, als wir zum Duschen benötigen. Können nach dem Essen keinen Tee mehr trinken, weil Benzinkocher ausgefallen ist und Reinigungsversuche vergeblich sind.
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22.9.06        Etappe Achenkirch - Mils
Frühstückstee mit Esbitkocher zubereitet. Abfahrt um 12:45. Gewaschene Kleidung noch nicht trocken. Am Achensee entlang. Dann rasende Abfahrt nach Jenbach mit ca. 70 km/h. Felgen und Bremsscheiben zu heiß zum Anfassen. Jenbach ein Verkehrsknotenpunkt. Dann am Inn entlang bis Campingplatz Mils. Campinglatz steht voller Apfelbäume. Benzinkocher funktioniert immer noch nicht. Essen mit Esbitkocher zubereitet. Besuch von einer weißen Katze, die keine Sucuk (türkische würzige Wurst) mag.
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23.9.06        Etappe Mils - Lans
Wachen um 7:00 auf. Sehr kalt. Mit Aufstehen warten wir bis 8:00. Benzinkocher funktioniert wieder. Nach dem Frühstück sammeln wir Äpfel. Martin wechselt am Vorderrad Bremsklötzer. Alte sind völlig runter. Abfahrt um 15:30. In Hall in Tirol kauft Martin eine wärmende Jacke. Steile Strecke südlich von Innsbruck. Die Sonne brennt heiß vom Himmel. Fragen in Lans eine Bäuerin, ob wir auf Wiese übernachten dürfen. Bäuerin weist uns eine Ecke an einem Feldweg zu. Von dort schöne Aussicht auf Innsbruck. Nach der obligatorischen Tütensuppe kochen wir Äpfel. In der Nacht wird es windig.
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24.9.06        Etappe Lans - Brenner
Um 5:00 ist der Wind so stark, dass Gefahr für das Zelt besteht. Wir werfen alle leichten Gepäckstücke in das Innenzelt. Die Windböen kündigen sich vom nahegelegenen Berg kommend mit einem Grollen und Jaulen, ähnlich einer herannahenden U-Bahn an. Wir müssen das Zelt festhalten und mit unseren Körpern stützen, damit die Zeltstangen nicht brechen. Um 7:00 wird der Wind schwächer. Eine Weile später wollen wir Essen kochen. Aber die Esbitwürfel zum Vorwärmen des Benzinkochers lassen sich im Wind nicht anzünden. Wir kochen im Zelt auf dem Esbitkocher Äpfel mit Marmelade. Um 12:00 fahren wir ab. Am Nachmittag warmes Essen in einem "Motorrad- und Fahrradfahrerfreundlichen" Gasthaus an einer extrem windigen Stelle. Danach weiter. Strecke geht auf und ab. Wir müssen mehrmals schieben. Wenige 100 Meter vor dem Brennerpass geht Martins Hinterachse kaputt. Fahrrad kann nur noch geschoben werden. Ankunft am Brennerpass um 19:15. Wir schlagen Zelt auf einer Wiese neben der Shell-Tankstelle auf. Es ist kalt. Lärm des 20 Meter entfernten Güterbahnhofs (Rollende Landstraße) dauert bis spät in die Nacht an.
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25.9.06        Etappe Brenner - Mils
Am Vormittag packen wir unsere Sachen zusammen und schieben die Fahrräder auf die italienische Seite. Um 12:20 Abfahrt mit Regionalzug der ÖBB nach Innsbruck. Wir suchen in Innsbruck Fahrradgeschäft auf. Martin erhält neues Hinterrad - mit seinem alten abgenutzten Zahnkranz, alten abgefahrenen Reifen und alten mehrfach geflickten Schlauch. Um 16:30 erreichen wir Campingplatz in Mils. Endlich wieder duschen und Wäsche waschen. Benzinkocher funktioniert nicht. Mit Grillanzünder-Würfel kochen wir Dosen-Ravioli. Topf ist voller Ruß. Nach der Reinigung der Düse des Benzinkochers kochen wir darauf Äpfel des Campingplatzes mit Käse.
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26.9.06        Ruhetag
Wir stehen um 7:30 auf. Regen hat am frühen Morgen die zum Trocknen aufgehängte Wäsche durchnässt. Benzinkocher funktioniert wieder nicht. Kochen Wasser für Eier und Tee auf Grillanzünder. Topf ist wieder voller Ruß. Den ganzen Tag bewölkt. Bis zum Nachmittag ab und zu leichter Regen. Wäsche trocknet nicht. Wir sammeln Äpfel. Kochen am Nachmittag auf Benzinkocher Äpfel mit Käse und Margarine. Ruhen danach aus. Am Abend gibt es wieder gekochte Äpfel mit Käse.
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27.9.06        Etappe Mils - Buchau
Um 9:00 werden wir von fliegenden Helikoptern geweckt. Wir stehen auf und essen schlabberige Eier. Zum zweiten Frühstück gibt es gekochte Äpfel mit Käse. Am Mittag kurzzeitig Nieselregen. Abfahrt um 16:00. Wetter ist angenehm. 21°. Berge vollständig von Nebel verdeckt. Ab Jenbach vier km lange Steigung. Müssen zum größten Teil schieben. Dauert 1 1/2 Stunden. Wir sind total erschöpft. Die Dämmerung bricht herein. Um 19:30 erreichen wir Campingplatz Wimmern in Buchau. An der Toilette ein elektronisches Zahlencodeschloss mit 1728 Möglichkeiten. Nach dem Duschen essen wir aus Zeitgründen keine Äpfel, sondern Nudeln mit Tütensoße.
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28.9.06        Etappe Buchau - Achenkirch
8:00: Wir stehen auf. Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Punkt 12:00 fahren wir ab. Am Achensee entlang. Schöne angenehme Strecke. Einkauf in Achenkirch. Dann um 16:00 zum Campingplatz. Wir kochen Äpfel mit Käse. Martin wäscht unsere Kleidung. Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Tütensoße.
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29.9.06        Etappe Achenkirch - Weißach
Um 8:00 stehen wir auf. 11°. Berge vollständig von Nebel verdeckt. Nutella so hart, dass ein Löffelstiel abbricht. Benzinkocher funktioniert nicht. Kochen Eier auf Kohleanzündern. Beim Geschirrspülen fließt das Dreckwasser an den Füßen entlang, weil Abwasserrohr nicht am Spülbecken angeschlossen. Abfahrt um 13:00. Steile Strecke am Achenpass. Fordert wieder die Schweißdrüsen. Müssen teilweise Schieben. Um 16:00 erreichen wir Campingplatz Weißach. Der letzte Esbitwürfel wird zun Vorwärmen des Benzinkochers verwendet. Essen Nudeln mit Tütensoße. Die Kombizange muss als Löffelstiel herhalten. Kuhglocken läuten die ganze Nacht. Die Kühe scheinen nicht zu schlafen.
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30.9.06        Ruhetag
Stehen um 8:00 auf. Zum Vorwärmen des Benzinkochers müssen wir ab jetzt Kohleanzünder nehmen. Nach dem Frühstück spielen wir mit dem Frisbee. Am Nachmittag essen wir gekochte Äpfel mit Honig. Dann entdecken wir eine gebrochene Zeltstange und reparieren sie. Spielen dann wieder mit Frisbee. Am Abend essen wir gekochte Äpfel mit Käse und Salami. Martin freut sich, weil alle Äpfel aufgegessen sind.
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1.10.06        Etappe Weißach - Wolfratshausen
Um 7:15 stehen wir auf. Um 8:00 herum rappelvoll im Kiosk. Nach dem Brötchenkauf frühstücken wir. Nach dem Frühstück leichter Sprühregen. Wir warten mit dem Zusammenpacken. Um 14:00 fahren wir ab. Regen setzt ein. Kurz vor Wolfratshausen hört es auf zu regnen. Wir fragen mehrmals nach dem Campingplatz und fahren im Kreis um den Campingplatz herum. Um 19:15 erreichen wir ihn. Regen setzt ein, bevor wir mit dem Zeltaufbau beginnen. Die schon einmal gebrochene Zeltstange bricht beim Aufbau. Für Reparatur im Regen keine Lust. Wir improvisieren, indem wir die Aufstellstange der Fronttür benutzen. Am Abend essen wir Schweinshaxen und trinken Weizenbier und Kräuterlikör im campingplatzzugehörigen Restaurant.
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2.10.06        Etappe Wolfratshausen - München-Thalkirchen
Wir stehen um 9:00 auf. Nach dem Frühstück reparieren wir die Zeltstange. Zeltstange ist nun 10 cm kürzer. Abfahrt um 14:00. Steigung in Serpentinen kurz nach Wolfratshausen. Ankunft auf Campingplatz München-Thalkirchen um 17:00. Campingplatz ist wegen Oktoberfest fast überfüllt. In den Toiletten kein Toilettenpapier, kein Händeabtrocknungspapier bzw. Händetrockner, keine Seife, keine Spiegel. Alles Sturmfest für die Oktoberfestbesucher gemacht. Nachtruhe wurde aufgehoben. Dem musste durch Unterschrift zugestimmt werden. Um 22:30 setzt der Ansturm der Heimkehrer ein. Lautes Autotüren-Schlagen, Gelächter, Grölen. Musik wird eingeschaltet. Die Stimmung steigt.
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3.10.06        Etappe München-Thalkirchen - München-Menzing
2:15: Die meisten Leute zurückgekehrt. Es wird allmählich ruhiger. Um 5:15 baut eine größere Gruppe von Leuten, die sich lautstark in französich, englich und italienisch unterhalten, ein Zelt neben uns auf. Am Vormittag staunen wir, dass es nur ein Zwei-Personenzelt ist. Müllcontainer werden mit einem Traktor über den Platz gezogen. Um 13:00 fahren wir ab. Wir besichtigen den Olympiapark. Den Campingplatz München-Menzing erreichen wir um 16:00. Am frühen Abend setzt starker Regen ein und hält bis Mitternacht an. Flug- und Autolärm Tag und nacht.
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4.10.06        Ruhetag
0:30: Es hört auf zu regnen. Um 9:00 stehen wir auf. Während des Frühstücks leichter Regen. Um 13:00 kommt die Sonne hinter den Wolken hervor. Mit Schwamm entfernen wir etwas Wasser aus Vorraum. Nass gewordene Teebeutel werden an den Abspannleinen des Zelts aufgehängt. Dann repariert Martin die Zelttasche mit Nadel und Faden. Ingo stellt Gangschaltung des Fahrrads ein. Am Nachmittag essen wir warmen Leberkäs. Am Abend kochen wir uns Gemüse. Der Benzinkocher funtioniert wieder nicht. Wir nehmen Kohleanzünder.
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5.10.06        Ruhetag
Wir stehen um 9:00 auf. Martin serviert einen Geburtstagskuchen. Ingo freut sich. Benzinkocher funktioniert. Nach dem Frühstück fängt es an zu regnen. Am Nachmittag kurz Sonnenschein, dann wieder Regen. Wetter wechselhaft. Wir verbringen den Tag mit dösen. Am Abend kochen wir Gemüse mit Ei. Als krönenden Abschluss des Tages gibt es Bier.
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6.10.06        Ausflug Schloss Nymphenburg
Um 8:30 stehen wir auf. Einige Zeit nach dem Frühstück machen wir einen Ausflug zum Schloss Nymphenburg. Schöne Wand- und Deckenmalerei im Schloss. Danach fahren wir zum Einkaufen. Am Ende eines Radwegs beginnt die Schnellstraße, ohne dass Radfahrer durch entsprechende Beschilderung darauf hingewiesen werden. Wir fahren auf dem Standstreifen am stehenden Berufsverkehr vorbei. Am Abend kochen wir Gehacktes mit Gemüse und Ei. Danach repariert Martin die Zelttasche fertig.
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7.10.06        Etappe München-Menzing - Berlin-Spandau
Um 7:00 stehen wir auf. Um Zeit zu sparen kochen wir kein Teewasser auf dem Kocher, sondern holen uns Heißgetränke aus einem Automaten. Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Es fängt an zu regnen. Um 11:00 möchten wir abfahren. Martins Hinterrad ist platt. Schlauch hat ein Loch. Wir pumpen den Reifen mit der Luftpumpe auf und fahren schnell zum nächsten S-Bahnhof. Unterwegs füllt Martin an einer Tankstelle Luft nach. Mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Stress nach dem Einsteigen in den Intercity um 12:15, weil viele Radfahrer mit diesem Zug fahren und ihre Fahrräder auf den reservierten Plätzen abstellen möchten, anstatt auf beliebigen anderen. Um 18:45 Ankunft in Berlin-Hauptbahnhof (tief). Zwei Etagen mit der Rolltreppe hoch, weil Regionalexpress laut Plan oben fahren soll. Dann auf Anzeigetafel festgestellt, dass Zug zur Zeit unten fährt. Zwei Etagen wieder hinunter. 19:25 Abfahrt mit RE. 10 Minuten später Ankunft in Spandau. Vor dem Bahnhof wollen wir den defekten Schlauch mit Flickschaum füllen. Ingos Jacke und Hose werden mit weißem Flickschaum vollgespritzt, weil Flickschaum-Dose nicht für Autoventile geeignet ist. Waschen mit Wasser aus Trinkflasche einigermaßen den Schaum ab. Dann pumpen wir Schlauch mit Luftpumpe auf. und nach weiterer Füllung an einer Tankstelle fahren wir in den Garten.
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